
Curling EM 2025 Frauen – Ergebnisse, Termine und Sieger
Die Curling-Europameisterschaft 2025 der Frauen umfasste drei Turnierstufen und fand auf zwei Zeitachsen sowie in drei verschiedenen Städten statt. Während die C-Division bereits im Frühjahr in Schweden ihre Medaillengewinner ermittelte, kämpften die Elite-Teams der A-Division Ende November in Finnland um den Titel.
Das Turnier in Lohja markierte den Höhepunkt des europäischen Curling-Jahres. Neben der Ermittlung der Kontinentalmeister diente die Veranstaltung als wichtiger Qualifikationsschritt für die Weltmeisterschaft und die Olympischen Winterspiele 2026. Mit Schweden, Schottland und der Schweiz setzten sich traditionelle Curling-Nationen an die Spitze des Feldes.
Wann und wo fand die Curling EM 2025 der Frauen statt?
Lohja & Lahti, Finnland
Östersund, Schweden
10 Teams (A-Division)
Gold 2024 & 2025
Wichtige Erkenntnisse im Überblick
- Die C-Division wurde bereits Ende April/Anfang Mai in Östersund ausgetragen.
- A- und B-Division fanden zeitgleich im finnischen Lohja bzw. Lahti statt.
- Die A-Division umfasste zehn Teams, darunter Deutschland, Norwegen und die Schweiz.
- Schweden verteidigte erfolgreich den Titel aus dem Vorjahr.
- Die LGT fungierte als Hauptsponsor der Europameisterschaften.
- Die Veranstaltung diente als Qualifikationsturnier für die Olympischen Winterspiele 2026.
| Fakt | Details | Quelle |
|---|---|---|
| A-Division Zeitraum | 22.–29. November 2025 | Wikipedia |
| A-Division Ort | Lohja, Finnland | Wikipedia |
| B-Division Ort | Lahti, Finnland | Wikipedia |
| C-Division Zeitraum | 26. April – 1. Mai 2025 | Wikipedia |
| C-Division Ort | Östersund, Schweden | Wikipedia |
| Teilnehmer A-Division | 10 Nationen | Wikipedia |
| Sieger A-Division | Schweden (Anna Hasselborg) | Wikipedia |
| Deutsche Platzierung | 9. Platz (3 Siege, 6 Niederlagen) | Wikipedia |
Wer waren die Sieger und Teilnehmer der verschiedenen Divisionen?
A-Division – Schwedische Dominanz in Lohja
Die schwedische Mannschaft um Skip Anna Hasselborg sicherte sich die Goldmedaille. Im Finale musste sich das schottische Team mit Rebecca Morrison und Sophie Jackson geschlagen geben. Die Schweiz unter Corrie Hürlimann belegte den dritten Rang. Norwegen, angeführt von Marianne Rørvik, zeigte in der Vorrunde die beste Bilanz mit vier Siegen und einer Niederlage, verpasste jedoch den Einzug ins Finale.
Dänemark und die Türkei rangierten mit identischen Sieg-Niederlagen-Bilanzen dahinter, während Italien, Litauen und Deutschland die unteren Plätze belegten. Das deutsche Team um Sara Messenzehl schloss das Turnier mit drei Siegen und sechs Niederlagen auf dem neunten Platz ab.
B-Division – Aufstiegskämpfe in Lahti
In der B-Division, die parallel zur A-Division in Lahti ausgetragen wurde, setzte sich Lettland unter Skip Evelīna Barone durch. Estland (Liisa Turmann) gewann Silber, England (Lisa Farnell) sicherte sich die Bronzemedaille. Diese Platzierungen entscheiden über mögliche Auf- und Abstiege zwischen den Divisionen für die kommende Saison.
C-Division – Frühjahrsduelle in Östersund
Bereits Ende April und Anfang Mai ermittelte die C-Division ihre Sieger in Östersund. Die Slowakei um Gabriela Kajanová gewann vor Israel (Elana Sone) und Spanien (Leyre Viela). Diese frühe Austragung ermöglichte den Aufsteigern die Vorbereitung auf höhere Spielklassen.
Alle zehn Teams bestritten zunächst eine Einzelrunde im Round-Robin-Format. Die vier bestplatzierten Mannschaften qualifizierten sich für die Halbfinals am 28. November. Die Medaillenspiele fanden am 29. November statt.
Wie schnitt Deutschland bei der Curling EM 2025 ab?
Bilanz des deutschen Frauenteams
Das deutsche Frauenteam unter der Führung von Skip Sara Messenzehl bestritt die A-Division in Lohja. Nach neun Vorrundenspielen stand eine Bilanz von drei Siegen und sechs Niederlagen zu Buche. Die Mannschaft erreichte 72,8 Prozent Schussgenauigkeit und ein Endverhältnis von 46:60 Steinen.
Mit diesem Ergebnis belegte das Team den vorletzten Platz in der Tabelle und verpasste die Qualifikation für die Playoffs deutlich. In den ersten drei Spielen zeigte sich die Mannschaft noch mit zwei Siegen und einer knappen Niederlage kompetitiv, konnte die Leistung jedoch nicht über die gesamte Turnierdauer halten.
Perspektiven für die Zukunft
Für das deutsche Team bleibt die WM 2026 Qualifikation Spielplan Europa – Gruppen, Termine und Play-offs ein wichtiges Ziel, um sich für internationale Spitzenturniere zu qualifizieren. Die Erfahrungen aus Lohja dienen der Weiterentwicklung des jungen Kaders.
Welche Bedeutung hat die EM für die Olympia-Qualifikation 2026?
Punkteverteilung und Qualifikationsweg
Die Europameisterschaft 2025 diente als wesentlicher Qualifikationswettbewerb für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina. Die besten Teams sicherten sich wichtige Punkte für die Olympia-Rangliste. Parallel bot die Weltmeisterschaft 2025 im südkoreanischen Uijeongbu weitere Qualifikationsmöglichkeiten.
Perspektiven für das deutsche Team
Trotz des enttäuschenden Abschneidens in Lohja bleibt die Qualifikation für die Spiele 2026 theoretisch möglich. Die genauen Kriterien und Punktzahlen, die für die Olympia-Teilnahme erforderlich sind, wurden nicht vollständig kommuniziert.
Konkrete Angaben darüber, wie viele Ranglistenpunkte aus der EM 2025 für die Olympia-Qualifikation notwendig sind, liegen nicht vor. Die EM stellt einen von mehreren Qualifikationsschritten dar.
Die Olympischen Winterspiele 2026 bieten neben der EM-Qualifikation separate Qualifikationsturniere. Details finden sich im Olympische Winterspiele 2026 Medaillenspiegel – Die Top-Favoriten. Die Ergebnisse der Curling EM 2025 Frauen, einschliesslich des Honduras gegen Curazao Gold Cup, sind hier zu finden.
Wie verlief der Zeitplan der Curling EM 2025?
- 26. April – 1. Mai 2025: Die C-Division wird in Östersund, Schweden, ausgetragen. Slowakei, Israel und Spanien sichern sich die Medaillen.
- 22. November 2025: Start der A- und B-Division in Lohja und Lahti, Finnland.
- 28. November 2025: Die Halbfinals der A-Division finden statt.
- 29. November 2025: Finale und Medaillenspiele der A-Division. Schweden besiegt Schottland im Endspiel.
- Anschließend: Die Ergebnisse fließen in die Qualifikationsberechnung für die Weltmeisterschaft und Olympia 2026 ein.
Was ist gesichert – was bleibt offen?
| Gesicherte Fakten | Offene Punkte |
|---|---|
| Termine und Orte aller drei Divisionen | Spezifische Punktzahlen für Olympia-Qualifikation |
| Alle Medaillengewinner in A, B und C | Verfügbarkeit öffentlicher Livestreams |
| Deutsche Bilanz (3 Siege, 6 Niederlagen) | Ticketverkaufszahlen und Zuschauerzahlen |
| Modus (Round Robin + Playoffs) | Konkrete Auf- und Abstiegsregelungen zwischen den Divisionen |
| Live-Resultate über SRF Resultate | Details zur TV-Übertragung in Deutschland |
Welchen Stellenwert hat die EM im europäischen Curling?
Die Europameisterschaft repräsentiert den traditionsreichsten Kontinentalwettbewerb im Curling. Seit Jahrzehnten messen sich hier die stärksten Nationen des Sports. Die Dominanz skandinavischer Teams, insbesondere Schwedens, spiegelt die sportliche Infrastruktur und Nachwuchsförderung in Nordeuropa wider.
Für aufstrebende Nationen wie die Slowakei oder Israel bietet die Turnierstruktur mit drei Divisionen Entwicklungsmöglichkeiten. Die Tatsache, dass die C-Division bereits im Frühjahr ausgetragen wird, unterstreicht die Bedeutung des kontinuierlichen Spielbetriebs über das gesamte Jahr hinweg.
Die Partnerschaft mit der LGT als Hauptsponsor zeigt zudem die wachsende wirtschaftliche Bedeutung des Sports in Europa. Die Verknüpfung mit der Olympia-Qualifikation hebt den Wettbewerb über den rein sportlichen Kontext hinaus.
Auf welche Quellen basieren die Informationen?
Die Curling-Europameisterschaft 2025 der Frauen fand vom 22. bis 29. November 2025 in Lohja, Finnland (A-Division) statt, während die B-Division in Lahti, Finnland, ausgetragen wurde.
– Wikipedia
Das deutsche Frauenteam unter Skip Sara Messenzehl startete in der A-Division, erreichte aber nur 3 Siege bei 6 Niederlagen.
– Sport.de
Fazit: Das Wichtigste zur Curling EM 2025
Die Curling-Europameisterschaft 2025 teilte sich auf drei Standorte und zwei Zeitfenster auf. Während Schweden in der A-Division den Titel verteidigte, kämpften sich Lettland und die Slowakei in den unteren Divisionen nach oben. Deutschland verpasste die Playoffs und muss sich nun über alternative Wege für Olympische Winterspiele 2026 Medaillenspiegel – Die Top-Favoriten qualifizieren. Das Turnier bleibt zentraler Bestandteil des europäischen Curling-Kalenders.
Häufig gestellte Fragen
Wann fand die Curling EM 2025 der Frauen statt?
Die A- und B-Division fanden vom 22. bis 29. November 2025 statt, die C-Division bereits vom 26. April bis 1. Mai 2025.
Wer wurde Europameister im Curling 2025?
Schweden um Skip Anna Hasselborg gewann Gold vor Schottland (Silber) und der Schweiz (Bronze).
Wo wurde die Curling EM 2025 ausgetragen?
Die A-Division fand in Lohja, die B-Division in Lahti (beide Finnland) und die C-Division in Östersund (Schweden) statt.
Wie hat Deutschland abgeschnitten?
Das deutsche Team unter Sara Messenzehl belegte mit 3 Siegen und 6 Niederlagen den 9. Platz und verpasste die Playoffs.
Gibt es einen Livestream der Curling EM 2025?
Über spezifische Livestream-Angebote liegen keine gesicherten Informationen vor. Ergebnisse wurden über den SRF-Resultate-Service vermittelt.
Welche Bedeutung hat die EM für Olympia 2026?
Die EM dient als Qualifikationsturnier, bei dem Teams Punkte für die Olympia-Rangliste sammeln. Details zu den Kriterien sind nicht vollständig bekannt.
Wer gewann die B- und C-Division?
Die B-Division gewann Lettland, die C-Division die Slowakei.